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Die Gemeinde Wald liegt im Ostallgäu, etwa auf halbem Wege zwischen Marktoberdorf und Pfronten, eingebettet in Felder, Wälder und Hügel. Ihr Zentrum wird bestimmt durch die Pfarrkirche St. Nikolaus, die eine lange Geschichte hinter sich hat:
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Und seit diesem Jahr steht die Kirche so, wie wir sie heute sehen.
Die Gemeinde Wald hat eine Kirchenbeschreibung in Form einer kleinen Broschüre etwa im A6-Format herausgegeben, gedruckt im Jahre 2000, aus der ich gerne folgenden Absatz im Wortlaut zitieren möchte:
Der Bau der Kirche und ihre Erweiterungen sind ein Dokument des Fleißes und der Disziplin der Bevölkerung, der Bauern und Fuhrleute, die in Hand- und Spanndiensten arbeiteten, der Maurer und Zimmerleute und aller Handwerker. Sie haben unter schwierigsten Bedingungen mit größten Opfern und Mühen ihr Gotteshaus geschaffen. Nicht Bischöfe, Vögte, Pfarrherren und Lehrensherren, - nein, die einfachen Menschen des Volkes haben hier gearbeitet, um die Kirche zu errichten. Ihnen gehört unser Respekt und unsere Bewunderung."
Keine Rede also von Protz und Prunk, Gefallsucht und Machtgehabe der Oberen. Was hier und anderswo zu sehen ist, war ein Anliegen der Menschen, die nach 30-jährigem Krieg und Pestepidemien wieder anfingen, sich ihres Lebens zu erfreuen, so wie wir das nach 1945 taten. Damals waren es keine Wellen - Fress-, Bekleidungs-, Wohn- und Reisewelle, sondern die Brücke zu Gott in Schönheit, Licht und Freude, dem die Menschen den Ausdruck verliehen, der ihrer Zeit gemäß war - und auch zu unserem Glück wurde Wunderbares erschaffen. Ein besonderer Segen war, daß auch die Schöpfer genialer Kunst in Architektur, Stuck, Malerei, Holzarbeiten und Skulpturen in reicher Zahl vorhanden waren.
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